Die Autorin

Die Autorin

Cristina Von Brandes hat 1953 in Zürich das Licht der Welt erblickt. Die kleine Cristina fühlte sich oft auf die Seite gestellt und so fing sie an, all die Dinge die in ihrem Kopf herumschwirrten, nieder zu schreiben.
Sie schrieb für sich Kurzgeschichten und Gedichte. Diejenige Person, die Cristina am meisten geprägt und geformt hatte, war ihre über alles geliebte Grossmutter, s'Muetti wie Cristina sagt.
Cristina Von Brandes
Cristinas Traum war immer das Medizinstudium zu absolvieren. Doch aus verschiedenen Gründen klappte dies einfach nicht.

Am 3. August 1974 trat Cristina in den Hafen der Ehe ein, doch das Glück hielt nicht all zu lange. Nach einiger Zeit war die Ehe aus und kurz darauf starb auch noch ihre über alles geliebte Grossmutter.
Cristinas Welt brach zusammen.
Ihre einzige Stätze, der Mensch, der so sehr an sie und ihr Talent geglaubt und ihr dies auch immer gesagt hatte, war einfach nicht mehr da.
Der nächste Schicksalsschlag lies jedoch nicht all zu lange auf sich warten. Cristinas Schwester mit der sie wie Pech und Schwefel verbunden war, starb im jungen Alter von 33 Jahren. Cristina fiel in ein schweres Tief.

Das einzige was ihr damals über ihre schwere Situation einigermassen hinweg half, war ihre Schwangerschaft.
Es war wie ein Stern am Horizont, sie war von ihrem Seelenschmerz etwas abgelenkt und sie wusste, dass sie bald eine neue Aufgabe hatte.
Endlich war es soweit, Vanessa, ein unglaublich hübsches Baby, hat 1982 das Licht der Welt erblickt. Cristina sagt heute noch, "die Geburt von Vanessa ist das Beste, was mir in meinem ganzen Leben passiert ist"!
Als allein erziehende Mutter, blieb Cristina nichts anderes übrig, als nach vorne zu schauen.
1991 entschied sich Cristina für etwas ganz anderes. Sie arbeitete in der Suchtpräventation mit ehemaligen süchtigen Menschen, die miteinander halfen ein zerstörtes Dorf in der ehemaligen DDR wieder aufzubauen. Zwei Jahre später, wieder zurück in der Schweiz, wurde sie für den Aufbau eines Call-Centers angefragt.

Am 15. September 2003 wurde Cristina von einem Auto angefahren.
Ihr Powerleben das sie so sehr liebte war einfach weg. Heftige Schmerzen, Sprachverlust, Motorikstörungen waren nun ihr Alltag.
Eine grosse innere Verzweiflung und Ohnmacht machte sich breit. Sie traute sich nicht mehr auf die Strasse und brach den Kontakt zur Aussenwelt nahezu komplett ab. Cristina war ein ganzes Jahr lang sehr auf ihre Tochter angewiesen, weil eine Seite ihres Körpers nicht mehr richtig funktionierte. Vanessa ermunterte ihre Mutter immer wieder zu schreiben, damit sie wieder eine Aufgabe hat.
Cristina machte aus ihrer Not eine Tugend. Sie schrieb und bemerkte bei sich selber wieder Lebensmut und Freude. Endlich war es wieder da, das Gefühl welches ihr so lange gefehlt hatte, nämlich wieder am Leben teilzunehmen.
Auf einmal war wieder ein Ziel da, ein Buch!
Sie verfolgt ihr Ziel und setzt alle Hebel in Bewegung damit sie ihren Traum umsetzen kann, nach dem Motto:

lebe deinen Traum und träume nicht dein Leben!


Die schönsten und spannendsten Geschichten schreibt eben doch das Leben selber, daher geht ihr auch der Stoff nie aus.

Ihre grossen Vorbilder, Freunde und Mentoren waren die Schriftsteller
Dr. phil. Hans Rudolf Hilty und Otto Steiger.


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